Montag, 30. Juli 2012

Kissen mit Hotelverschluss

Ich bin ja irgendwie in letzter Zeit auf die Naehmaschine gekommen. Ein Kurs ist mir allerdings zu zeitaufwendig und so versuche ich mich durch Buecher und im Netz weiterzubilden.

Ein Anfaengerbuch, das ich mir zu diesem Zweck angeschafft habe, heisst 'Mein grosses Naehmaschinen-Atelier' (sehr zu empfehlen, dieses Buch!) und darin ist das erste Projekt ein Kissen mit Hotelverschluss.

Im Schrank hatte ich einen Stoffrest, aus dem ich eh schon laengst mal ein Kissen naehen wollte. Der kam wie gerufen, und so habe ich am Freitag damit losgelegt.

Natuerlich hat mein Couchkissen andere Maße als der Bezug im Buch. Die Vorderseite habe ich einfach vergroessert, die Laengen der beiden Stuecke auf der Rueckseite habe ich einfach im selben Verhaeltnis zur Gesamtlaenge gelassen, wie im Buch.

Der Stoff war ziemlich dick, in mehreren Lagen gewebt, und hat nach dem Schneiden gefranst wie Hoelle. Die Raender musste ich erst mit Zickzack einfassen, bevor ich weiterarbeiten konnte.

Beim doppelten Saum dachte ich erst, ich bekomme Probleme durch den dicken Stoff. Das ging dann durchs Buegeln aber eigentlich doch recht gut. Einzig die Naht auf der Unterseite hat gewisse 'Haken' geschlagen, woher das kommt, wuerde ich gerne wissen. Hier ist ein Foto davon:




Das Zusammennaehen war dann am Schnellsten gemacht. Insgesamt habe ich aber ganz schoen lange dafuer gebraucht, einen ganzen Nachmittag.
So sieht das fertige Kissen aus, ich bin damit zufrieden:





Montag, 16. Juli 2012

Jeans kuerzen, die 2.te

Gestern war die zweite Jeans meines Mannes an der Reihe. Ich habe sie fast genau so gearbeitet wie die letzte. Mit einem Unterschied: die Kappnaht am Saum habe ich diesmal aufgetrennt und in eine 'einfache' Naht umgewandelt. Die originale Naht habe ich einfach nochmal nachgenaeht, dort wo die Loecher waren. Ausserdem habe ich die neu entstandenen 'Nahtzugaben' schraeg abgeschnitten. Nach einem Plattbuegeln sah die ehemalige Kappnaht dann so aus:

Auch bei der anderen Naht habe ich die Versaeuberung aufgetrennt, die Naht auseinandergebuegelt und ueberstehenden Stoff schraeg abgeschnitten. Versaeubert habe ich beide Naehte nicht mehr, denn sie liegen ja hinterher quasi komplett im Saum.

So war der Stoff nicht mehr so dick und das Umnaehen hat ganz wunderbar geklappt. Es sieht richtig klasse aus! Die Arbeit hat sich gelohnt!